Drucksache G 17/17: STELL Wiehre beraten

Drucksache G 17/17
STELL Wiehre beraten

 Die Sadtteilentwicklungsleitlinien (STELL) Wiehre wurden am 25. Oktober im Stadtenwicklungsausschuss beraten.

Die STELL Wiehre wurden unter großer Bürgerbeteiligung 2013 abschließend erstellt und der Stadt Freiburg übergeben. An dieser Stelle wurde häufig über die STELL berichtet. Mittlerweile sind viele damaligen Akteure nicht mehr an Bord, die Stadt um einen Perspektivplan reicher und vieles, was einst im Abschlussbericht der STELL festgehalten worden ist, teilweise überholt – anderes hat weiterhin Bestand.

Nunmehr wurden die STELL Wiehre im zuständigen Stadtentwicklungsausschuss des Gemeinderates abschließend vorgestellt und beraten. Beide Bürgervereine der Wiehre waren nicht nur in der Sitzung zugegen, sondern hatten auch im Vorfeld darauf gedrungen, dass dem STELL Wiehre-Papier der Verwaltung auch der STELL-Abschlussbericht beider BVs aus 2013 beigegeben wird. Grund: Wiederholt hatten beide BV bemängelt, dass manche Punkte in der Vorlage der Verwaltung nicht übernommen, andere „geglättet“ worden sind.

Unterm Strich wird aber deutlich, dass die Wiehre im baulichen und sozialen Bereich einer kontinuierlichen Weiterentwicklung bei Wahrung ihres spezifischen Charakters bedarf. Beide Bürgervereine drängen weiterhin auf ein Verkehrskonzept – auch im Wissen um den kommenden Stadttunnel. Mobilität auch ÖPNV-Versorgung in der Fläche bleibt ein Thema. Genauso wie Baudichte und Gestaltungsräume für die Bürger.

Nichts von seiner Aktualität hat die Forderung vieler STELL-Arbeitsgruppen nach mehr Raum für die Bürger der Wiehre für Veranstaltungen, Vereine und Aktionen verloren. Daher bleibt insbesondere der Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre bei seiner Forderung nach einer Bürgerbegegnungsstätte in der Wiehre.

Die Beratung im Stadtentwicklungsausschuss hat deutlich gemacht: Die STELL Wiehre lagen und liegen richtig. Der zähflüssige Prozess von 2012 bis 2017 hat aber „unterm Strich“ zu viele ermattet, um noch von einem Schwung für die Stadtteilentwicklung sprechen zu können.

Justus Kampp