Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht

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Die Verkehrssituation um die Basler Straße und unsere Bemühungen um eine Verbesserung der Situation  – oder „der Berg kreist und eine Maus ward geboren“.

Seit dem Umbau der Basler Straße gibt es andauernd – und aus unserer Sicht absolut berechtigt – Anlass zur Klage über unzumutbare und gefährliche Vorkommnisse. Vielfältige
Vorstöße bei der Stadt laufen ins Leere, weil dort angeblich keine Handlungsmöglichkeiten gesehen werden, am Zustand tatsächlich etwas zu ändern. Die Verwaltung will nicht oder kann nicht ihre eigenen Regeln der Verkehrsführung durchsetzen.

Im Verlauf des Bürgergesprächs mit dem OB Salomon am 10. November 2015, zu dem er auch eine Reihe Mitarbeiter in Leitungsfunktion als kompetente Auskunftsgeber mitgebracht hatte, wurde für jeden ersichtlich, dass der Leiter des Garten- und Tiefbauamtes (GuT), Herr Uekermann, die Situation am Basler Tor nicht wirklich verstanden hat und daher auch unseren Vorschlägen, wie man die Verkehrsströme besser lenken könne, nicht folgen konnte. Daher mein Vorschlag an ihn, bei einer Ortsbesichtigung ganz konkret über kurzfristig und ohne großen Aufwand umsetzbare Änderungen zu sprechen.

Zu dem Termin Anfang Dezember 2015  kamen von Seiten des GuT zwei MitarbeiterInnen, Frau Beck – Leiterin des Stadtbauamtes – und Herr Groth – der für diesen Stadtbereich zuständige Planer – und von Seiten unseres Bürgervereins Klaus Füsslin und ich. Wir erörtern vor Ort sachlich unser Anliegen, als Minimalziel den Schwerlastverkehr aus der Basler Straße heraus zu halten und den Pkw-Verkehr so weit eben möglich zu reduzieren. Beide VertreterInnen der Stadt stellen ihre Ansichten vor; wir kommen am Ende zu dem Schluss, dass das Stadtbauamt unser Anliegen nochmals intern prüfen und dann eine Entscheidung treffen wird.

Innerhalb von 5 Tagen erhielten wir die Antwort, dass unserem Vorschlag, leicht variiert, gefolgt wird: Die rechte Spur der vier von Süden an die Kreuzung heranführenden Spuren wird gesperrt, so dass nur eine Spur für den nach rechts – Richtung Merzhausen und Lorettostraße – abbiegenden und den geradeaus fahrenden Verkehr zur Verfügung steht. Damit soll ein starkes Signal gesetzt werden, der Empfehlung, in die Heinrich von Stephan Straße nach links abzubiegen, auch tatsächlich zu folgen.

Nun endlich, am 12. Januar 2016, sind Sperrpfosten aufgestellt, die die linke Spur sperren und so nur noch eine Spur geradeaus erlauben. Allerdings hört die Sperre ca. 20 Meter vor der Kreuzung auf, so dass sich die Kfz – wie gehabt – einordnen zum Abbiegen und die geradeaus führende Spur weiterhin frei ist zur Durchfahrt in Richtung Basler Straße.

So wird der gewünschte Effekt nicht erreicht werden. Wir bleiben dran am Thema.

Fred Jessen