Leserbriefe Wiehreecho

Leserbriefe Wiehreecho

Sie hatten berichtet über die Probleme mit Barrierefreiheit am Wiehrebahnhof.

Dort gibt es noch ein anderes Problem, nicht verursacht von der Bahn, sondern vom Betreiber des Mobilfunkmastes.

Seit Beginn der Bauarbeiten am Bahnhof wurde der Mast von einem Generator mit Strom versorgt. Man hatte sich an diesen Zustand gewöhnt und war davon ausgegangen, dass der Grund dafür die Bauarbeiten seien und dass der Generator wieder wegkäme nach Beendigung der Bauarbeiten.
Nun sind die Bauarbeiten zu Ende, der Generator ist noch da.
Je nach Windrichtung wird entweder der Wald Richtung Wasserschlössle mit den Abgasen verstänkert oder der angrenzende Teil der Wohnbebauung.

Wir halten diesen Zustand, wenn er denn jetzt auf Dauer angelegt sein sollte, für unerträglich. Der Sendemast muss einen normalen Stromanschluss bekommen.

Stefan Wössner

Nach Auskunft der Bahn wurde bei den Baurbeiten die Stromleitung des Mobilfukmastes beschädigt. Die Bahn hat den Betreibern des Funkmastes gerade Angebote von Drittfirmen zur Reparatur gemacht, die sie nur noch anzunehmen brauchen.


Zum Artikel „Leerstand in der Unterwiehre“ von Ismael Hares

Für den gelungenen Einstieg zur Artikelserie „Leerstand in der Wiehre“ ist Applaus angesagt. Es ist zudem ärgerlich zu sehen, dass auch beim privaten Wohnungsbau etliche Wohnungen leer stehen. Zumeist sind es große, gepflegte  Wohnungen, die entsprechend teuer sind. Darauf deuten unter anderem die Wanderungsbewegungen ins Umland hin und wer es sich leisten kann, zieht den Kauf einer Immobilie vor.

Die kommt dann unter Umständen immer billiger als die Miete einer überteuerten Wohnung. Die Besitzer, die teilweise im Ausland wohnen, wissen, dass sie vom Baurechtsamt der Stadt nichts zu befürchten haben, da es personell nicht in der Lage ist zu reagieren und eventuell Prozesse zu führen.

Über die eigentlichen Motive der Besitzer kann man nur spekulieren. Wer jedoch weiß, dass auf einem überhitzten Immobilienmarkt die Wohnungen jedes Jahr ohne eigenes Zutun nicht unbeträchtlich an Wert gewinnen, sieht es als Geldanlage an, ohne eine lästige Verpflichtung zu vermieten. Wenn man alle bekannten Leerstände, eine hohe Dunkelziffer hinzugenommen, zusammenzählt, könnte vermutlich einer nicht geringen Zahl von Freiburgern eine Wohnung angeboten werden.

Franz-Karl Opitz

Den Bürgererein erreichen gehäuft Meldungen von scheinbar auf Dauer leerstehende Wohnungen und Häusern. Wir listen diese, sehen aber von Veröffentlichung der Standorte ab, denn Hausbesetzung ist auch keine Lösung.