Die ehemaligen Vorsitzenden des Bürgervereins Mittel- und Unterwiehre Klaus Winkler und Eugen Reinwald, die lange Zeit auch dem Vorstand der Freunde des Lorettobads angehörten, wiesen uns darauf hin, dass es im Jahr 2026 mehrere wichtige und weniger wichtige Jubiläen im Lorettobad gab. Sie haben sie für uns zusammengestellt:

  • 1841 – vor 185 Jahren: Mit dem Bau des Lorettobads wurde begonnen. Ein Jahr später ging es in Betrieb – im Sommer als Freibad, im Winter als Eisfabrik.
  • 1886 – vor 140 Jahren: Das heutige Damenbad wurde gebaut, gut erkennbar an einem Jahresstein unterhalb der Galerie.
  • 1926 – vor 100 Jahren: Der Betrieb des Lorettobads wurde von der Stadt Freiburg übernommen.
  • 1936 – vor 90 Jahren: Das große Becken wurde zum Familienbad – gegen den Protest der katholischen Kirche, die eine „Verwilderung der Sitten“ im Familienbad befürchtete. Bereits ein Jahr zuvor war Juden der Besuch des Bades untersagt worden.
  • 1946 – vor 80 Jahren: Das Bad wurde von den französischen Behörden für die Zivilbevölkerung freigegeben. Von 1948 bis 1952 wurde es allerdings erneut beschlagnahmt.
  • 1966 – vor 60 Jahren: Die Fläche des Lorettobads wurde für den Bau der Turnhalle der neuen Lorettoschule verkleinert.
  • 1986 – vor 40 Jahren: Das erste Lorettobadkonzert fand mit der Albert-Louis-Jazzband statt.
  • 1996 – vor 30 Jahren: Bürgerverein und Förderverein stellten den Plan für die notwendige Sanierung des Bades einschließlich der Finanzierung vor. Oberbürgermeister Böhme sagte dazu: „So machen wir das.“ Das Bad war gerettet.
  • 2006 – vor 20 Jahren: Die Stadtbau übernahm den Badbetrieb und gründete hierfür die Regio Bäder GmbH.

Klaus Winkler