Johanneskirche: Von Nothelfern und Einhörnern
Großes Interesse fand die im letzten Wiehre Journal angekündigte Führung von Pfarrer Schweiger durch die Johanneskirche am 14.02.2020. (mehr …)
Großes Interesse fand die im letzten Wiehre Journal angekündigte Führung von Pfarrer Schweiger durch die Johanneskirche am 14.02.2020. (mehr …)
13. April, Ostermontag
Spaziergang auf den Spuren der Badischen Revolution
Man trifft sich um
In der letzten Ausgabe haben wir die Veranstaltung „SC Stadtteil-Turnier“ am 24. Mai 2020 im Rahmen des Freiburger Jubiläumsjahrs vorgestellt und beworben. Mittlerweile sind für das Team Mittel- und Unterwiehre auch schon einige Anmeldungen eingegangen. (mehr …)
Die Stadt Freiburg hat in einer Presseerklärung vom 27.01.2020 die schwierigen Radverkehrsverhältnisse an der Kreuzung Lessing-/Goethe-/Kronenstraße geschildert und dafür jetzt eine neue Lösung präsentiert: Aus der Goethestraße kommend können sich nunmehr die Radler in Richtung Innenstadt besser aufstellen und konzentriert über die B31 fahren. (mehr …)
Familienzentrum
Seit Juni 2019 gibt es in der Fürstenbergstraße 21 (Jugendhilfswerk Freiburg e.V.) ein Familienzentrum („Familienzentrum am Sternwald“), das mit seinem Angebot stadtteil-übergreifend Familien ansprechen und unterstützen möchte.
Manche der schon seit einiger Zeit bestehenden Angebote des JHW (wie Elternfrühstück, Kleiderkammer, Ehrenamtsbörse) konnten ausgebaut werden, weitere sind neu entstanden. So gibt es inzwischen zusätzlich einmal im Monat ein Eltern-Café, ein wöchentlich, in Kooperation mit der PH Freiburg stattfindendes Sprach-Café für Eltern mit Migrationshintergrund, eine Lese- und Schreibhilfe, demnächst einen Schwimmkurs für Kinder aus sozial benachteiligten Familien und einiges mehr.
© JHW
Wendefläche für Schlierbergstraße: ASF setzt weiterhin auf verkehrssichere Müllabfuhr
Die Schlierbergstraße ist schmal. Ein von der Fahrbahn baulich getrennter Gehweg besteht nicht, südlich der Schlierbergsteige besteht keine Wendemöglichkeit. Das macht die Schlierbergstraße im Bereich des hinteren Schlierbergs für Müllfahrzeuge de facto zur Sackgasse. Hier müssen die Müllfahrzeuge rund 300 Meter rückwärtsfahren. Dieser Zustand kann aus Sicherheitsgründen nicht länger akzeptiert werden. Im Auftrag der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) wird auf der Grünfläche gegenüber dem Wohngebäude Schlierbergstraße 88 eine Wendefläche für Müllfahrzeuge hergestellt.
Dafür wird zunächst ein Teil des dortigen Feldgehölzes (drei Bäume, weitere Sträucher) gefällt. Dann wird die Fläche als Wendefläche befestigt und der bestehende Wassergraben an den Rand der Wendefläche verlegt. Der Eingriff in den Baum-und Gehölzbestand wird ausgeglichen durch Ersatzpflanzungen von Bäumen und Sträuchern am Schlierberg, auf der Zähringer Höhe und am Schönberg. Insgesamt werden acht Streuobstbäume (alte Obstsorten) und zehn heimische Sträucher gepflanzt, die sich alle als Lebensraum für Vögel und Insekten eignen.
Mitteilung der Stadt Freiburg
Trauen Sie sich nicht mehr allein auf die Leiter um die Glühbirne zu wechseln oder die Gardinen zum Waschen abzuhängen? Kämpfen Sie vergeblich mit der Technik Ihres PCs oder finden Sie bei ihrem Fernseher nicht die richtigen Kanäle? (mehr …)
In diesem Beitrag finden Sie eine Auswahl vom diesjährigen Neujahrsempfang 2020.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder des Bürgervereins,
eine Vision ist ein erstrebenswerter Zustand, dessen Erreichen nicht in Monate oder Jahre gefasst wird, die aber richtungsweisend und handlungsbestimmend ist. Die Vision des Bürgervereins ist eine auch für zukünftige Generationen angemessene, verkehrsberuhigte und möglichst autoarme Wiehre. Somit wird das Thema Verkehr auch in diesem Jahr eine Priorität haben. (mehr …)
Mit einem Appell für mehr Gemeinsinn und Zusammenhalt startete der Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre bei seinem traditionellen Neujahrsempfang am 12. Januar in das neue Jahrzehnt.
In seiner Neujahrsansprache verwies der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach auf die Herausforderungen der Stadt hin. Stadtentwicklung, Öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV), Investitionen in Schulen und Kindergärten seien, so von Kirchbach, aktuelle Baustellen der Verwaltung.
Nicht nur an die Adresse der zahlreich anwesenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäte macht der Kultur- und Sozialbürgermeister deutlich, dass nach seiner Meinung diese Investitionen wohl nur mit einer moderarten Neuverschuldung zu leisten seien. „In Zeiten der Nullzinsen und einer Belastung von 0,5 % für städtische Kredite derzeit, müssen wir ideologisch abrüsten,“ so von Kirchbach, „denn die nicht getätigten Investitionen von heute sind auch die Schulden von morgen“. Mit Blick auf die Wiehre machte von Kirchbach deutlich, dass die Stadt insbesondere die schwierige Verkehrslage angehen wolle. Zwar habe die Eröffnung der Kronenbrücke Entlastung gebracht, gleichwohl gestand er ein, dass der Verkehr im Stadtteil nicht immer optimal liefe. Konkret wurde von Kirchbach in Bezug auf die anstehende Realisierung des
Fahrradwegs zwischen Tal- und Schillerstraße (Achse: Innenstadt/Kaiserbrücke) eine möglicherweise stationäre Geschwindigkeitsüberwachung in der Baslerstraße angesprochen.
Für den Bürgerverein griff Justus Kampp in seiner Begrüßungsansprache ebenfalls das Thema Verkehr auf. Aus Sicht des Bürgervereins müsste alle Anstrengung unternommen werden, den Individualverkehr mit PKW zu Gunsten von Fahrrad und ÖPNV zurückzudrängen.
Parkraumbewirtschaftung und Fahrradparkplätze gefordert
Kampp freute sich, dass die vor einem Jahr vom Bürgerverein vorgeschlagene Erhöhung oder Staffelung der Anwohnerparkgebühren nunmehr gesetzlich möglich sei. An die Adresse der Stadt und des Stadtrates appellierte er aber für eine sozialverträgliche Gebührengestaltung. Auch fordert der Bürgerverein neue Wege in der Parkraum-bewirtschaftung. So solle, vielleicht in Feldversuchen, PKW-Parkraum zu Gunsten von Fahrradstellplätzen umgewidmet werden. „Die Zahl der Lastenräder nimmt zu, allein es fehlt an Stellflächen“, so Kampp. „Wer die Verkehrswende will, muss dem Verkehrsträger Fahrrad mehr Fläche und das heißt auch Stellfläche einräumen“.
Bürgerverein fördert Lastenvelo
Als aktiven Beitrag zur Verkehrswende wird der Bürgerverein in diesem Jahr den Verein „Lastenvelo” unterstützen und Lastenfahrräder für die Mittel- und Unterwiehre für Alle anschaffen. Mit Blick auf die städtebaulichen Herausforderungen mahnte Kampp im Namen der Bürgerschaft eine rasche Verabschiedung der Erhaltungssatzungen für den Stadtteil an.
Feuerwehrhaus als Bürgerhaus
Erfreut zeigte sich Kampp, dass die Diskussionen mit der Stadt für eine bürgerschaftliche Nutzung von Teilen des Feuerwehrhauses am Annaplatz vorankämen. Auch wenn es im Detail viele offene Fragen und einigen Dissens gäbe, hoffe man, dass man zu einem guten Ergebnis komme. Eine klare Absage erteilte der Bürgerverein erneut jeder reinen Wohnnutzung des Hofgrundstücks.
Plastikfreie Wiehre
Als deutliches Zeichen, dass der Bürgerverein sich für eine ökologische Wende hin zu weniger Plastik im Stadtteil einsetzt, bekamen alle Gäste eine vom Bürgerverein gestalteten Baumwolleinkaufstasche. Loretta Lorenz, ebenfalls vom Vorstand des Vereins, appellierte leidenschaftlich, das Einkaufs- und Verpackungsverhalten zu Gunsten von mehr unverpackter Ware und Mehrweg zu überdenken.
Justus Kampp
Der Platz vor der Johanneskirche hat für den Stadtteil Wiehre eine herausragende Bedeutung, ganz im Sinne der Stadtplaner am Ende des 19. Jh. Mit der großen Kirche und ihren zwei Türmen und den sie umgebenden Gebäuden der Lessingschule, Gertrud-Luckner-Gewerbeschule und des Pfarramtes haben die Städtebauer wahrhaftig ein Ausrufezeichen gesetzt. Die zwei im Renaissancestil gehaltenen Geschäftshäuser gegenüber der Kirche runden das Ensemble ab, so dass alle zwischenzeitlich erfolgten Ergänzungen mit großer Vorsicht eingepasst werden mussten. Heute erleben wir hier eine Kulisse, an deren Kontraste wir uns längst gewöhnt haben. Stattfindende Nutzungsänderungen geben jedoch immer wieder Anlass über Erhaltenswertes oder Verbesserungen nachzu-
denken. (mehr …)