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Editorial – Wiehre Journal Nr. 62

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder des Bürgervereins,

in der letzten Ausgabe dieses Jahres haben wir einige Themen unserer letzten Ausgaben wieder aufgegriffen, teils um an ihrer Fortsetzung zu arbeiten, teils um die zwischenzeitliche Entwicklung und Problemfelder darzustellen. Nachgefragt haben ihrerseits nicht wenige Mitbürgerinnen und Mitbürger bei unseren Vorstandsmitgliedern, ob es denn etwas Neues über die zukünftige Nutzung des Feuerwehrhauses zu berichten gäbe, nachdem der Bürgerverein dazu im Frühjahr zu zwei offenen Gesprächsabenden geladen hatte. Leider gibt es das noch nicht, aber die Stadt bemüht sich um ein „transparentes Verfahren“, um den Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach anlässlich eines Treffens mit Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins zu zitieren.

So wird uns das kommende Jahr nicht nur das Stadtjubiläum, sondern auch die anstehende Entscheidung für oder gegen eine bürgerschaftlich genutzte Alte Feuerwache in der Kirchstraße bringen.

Pünktlich zur Verwirklichung unserer neujährlich gefassten guten Vorsätze plant das Forstamt ein kostenloses ‚Open Air Fitnessgym‘ im Sternwald, das den in die Jahre gekommenen Trimmpfad ersetzen soll.

Doch zuvor gilt es für Sie wie für uns, das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel gut zu begehen. Dazu bieten wir wieder einige Gedanken und Anregungen in Richtung umweltfreundlicher Verhaltensänderung zur Müllvermeidung in unserem Stadtteil, ohne dabei die Rolle von Spaßbremsen einnehmen zu wollen.

So wünsche ich Ihnen von Herzen und in diesem Sinne durchaus doppeldeutig ein recht nachhaltiges Weihnachtsfest und einen unspektakulär schönen Jahreswechsel!

Loretta Lorenz
Für den Vorstand des Bürgervereins Mittel- und Unterwiehre e. V.

2019-11-12T09:56:56+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Editorial – Wiehre Journal Nr. 62

Drei Mal Lichterfest Drei Mal anders, aber immer schön!

Das dritte Lichterfest – ausgerichtet durch den Bürgerverein – markierte in diesem Jahr exakt den Übergang in die dunklere Jahreszeit: In der folgenden Nacht ging die Sommerzeit zu Ende. Da war es offensichtlich den Wiehremern eine große Lust, diesen lauen Spätsommerabend noch zu nutzen und mit „Kind und Kegel“ zum neuen Wiehrebahnhof zu kommen. Der Bürgerverein hatte zum dritten Mal ein Fest des Lichts angekündigt. Dieses Mal hatten wir wieder Glück. Das Wetter war ideal und die Lokation auch: Der Neue Wiehrebahnhof bietet einfach alles, was zu einem gelungenen Fest gehört.

Zu nennen ist da als erstes die Gaststätte „La Stazione“, die uns in jeder Hinsicht unterstützte, sodass wir bei schlechtem Wetter – wie letztes Jahr – auch ausschließlich in der Eingangshalle hätten feiern können. Der Bahnhof ist aber auch Standort des „Musikwerks Wiehre“, deren Band, bestehend aus drei dort unterrichtenden Lehrern, für allerbeste Stimmung sorgte, so dass gar bei einigen die Tanzbeine aktiv wurden. Das warme Wetter ließ aber die meisten im Biergarten sitzen, wo sie die Kleinen beim Kürbisschnitzen beobachten konnten.

Für unser leibliches Wohl hatten die Gaststätten „Grüner Baum“, „Johann“, „Kebabhaus“, „La Stazione“, „Lollo“, „Schlosscafé“, sowie die Bäckereien Lay und Schneider mit ihren Spenden gesorgt.

Die Beleuchtung ist natürlich bei einem Lichterfest besonders wichtig und so waren wir froh, von Schneider & Lämmlin mit unzähligen Glühbirnen versorgt worden zu sein, aber auch drei sehr verschiedenartige Verkaufsstände begrüßen zu können, an denen Lampions, Kronleuchter und phantastische Leuchten aus Treibholz erstanden werden konnten.

Der Höhepunkt war der Umzug unserer Kleinen, in dem sie vor Glück strahlend und stolz die oft selbst gebastelten Laternen zeigten. Danach wurden die zwei Gewinner des letzten Wörterrätsels unseres Wiehre Journals gezogen, die jeweils einen Gutschein für Unverpacktes gewonnen hatten; eine Spende des EDEKA-Marktes Strecker in der Lorettostraße.

Die Vorstände des Bürgervereins Mittel- und Unterwiehre e.V. danken allen Teilnehmer*innen für ihr zahlreiches Erscheinen, denn so haben sich die Mühen der Organisation gelohnt, und den Spendern danken sie auch, deren Suppen und Desserts so köstlich waren, dass zuletzt sogar noch Suppenteller von daheim geholt werden mussten.

Jürgen Bolder

2019-11-12T09:57:48+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Drei Mal Lichterfest Drei Mal anders, aber immer schön!

Seit 40 Jahren städtisches Atelierhaus: Villa Mitscherlich am Sternwaldeck

Am 19. Oktober 2019 feierten die 19 hier beheimateten Künstler und Künstlerinnen zusammen mit der Freiburger Kunstszene das 40jährige Bestehen dieser landesweit einmaligen Einrichtung. Erster- und Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach würdigte das Engagement der Künstler und warf auch einen Blick auf die Vorgeschichte des Hauses.

Gebaut vom Chemiker, Erfinder und Fabrikanten Alexander Mitscherlich (1836 – 1918), auf dessen Ansiedlung in Freiburg die Stadt großen Wert legte, entstand 1890 die repräsentative Villa weit vor den Toren der Stadt hoch am Sternwaldeck.

Das Haus beherbergte in späteren Jahren das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht bis es für das expandierende Institut nicht mehr genügend Platz bot. Die Neubauwünsche des Instituts am heutigen Standort waren in den 70er Jahren in der Wiehre umstritten. Die Stadt trug den Wünschen aber Rechnung und zog, um Platz zu schaffen, sogar den Teil der Fürstenbergstraße hinter dem städtischen Forsthaus ein.

Nach dem Auszug des Max-Planck-Instituts aus der Villa Mitscherlich (1978) war bei der Stadt der Abriss der Villa im Gespräch. Dagegen erhob sich Widerspruch, weil zwischenzeitlich die Denkmalwürdigkeit des Gebäudes ein Thema war. Die Lösung war die Einrichtung des heute 40 Jahre bestehenden Atelierhauses. Seit 1983 wird die städtische Villa Mitscherlich als Kulturdenkmal vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg geführt und bei Sanierungsaufgaben auf Antrag auch gefördert.

Ludwig von Hamm

2019-11-12T09:54:52+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Seit 40 Jahren städtisches Atelierhaus: Villa Mitscherlich am Sternwaldeck

„Wiehre für Alle“ Es tut sich was!

Die Suche nach den Voraussetzungen für eine Satzung zum Schutz des Milieus im Quartier an der Quäkerstraße hat begonnen.

Im Gebiet zwischen den Wiehre Bahnhöfen hatte die Familienheim Baugenossenschaft für viel Wirbel gesorgt, als bekannt wurde, dass sie einige Häuser in der Quäkerstraße abreißen und das Quartier im Innenbereich verdichten wollte. Das Vorhaben wurde durch den Gestaltungsbeirat abgelehnt. Wir berichteten im Wiehre Journal Nr. 59 mit einem Zwischenbericht darüber.

Der Gemeinderat beauftragte vor einem Jahr die Verwaltung, zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine soziale Erhaltungssatzung gegeben sind und fasste im Mai dieses Jahres für dieses Gebiet schon mal einen Aufstellungsbeschluss. Das Vorhaben der Familienheim e.G. war damit zunächst gestoppt. Wie die Stadt Mitte Oktober bekannt gegeben hat, sind die Untersuchungen nun in Gang gekommen.

Das Ziel einer sozialen Erhaltungssatzung ist, die Wohnbevölkerung in einem sog. Erhaltungsgebiet vor Verdrängungsprozessen zu schützen, die vor allem mietsteigernde Moder-nisierungen von Gebäuden und Wohnungen und die Umwandlung von Mietwohnraum in Wohneigentum auslösen können. Um die Möglichkeiten des Einsatzes einer Erhaltungssatzung zu prüfen, werden zunächst alle betroffenen Bewohner*innen im Untersuchungsgebiet befragt. Dies soll bis Ende November 2019 in einem ca. 30minütigen Gespräch geschehen, mit dem die Landesweite Planungsgesellschaft mbH (LPG) aus Berlin beauftragt wurde. Mit dem Erlass einer Sozialen Erhaltungssatzung soll nicht der Entwicklungsprozess eines Quartiers gestoppt, sondern sozial verträglich gesteuert werden. So sollen unter anderem Modernisierungen so umgesetzt werden, dass nachbarschaftliche Stabilität gesichert bleibt und negative städtebauliche Folgen vermieden werden. Zu diesen Folgen zählen etwa eine veränderte Nachfrage nach öffentlicher Infrastruktur (Kindertagesstätten, Schulen usw.) oder Probleme hinsichtlich der Wohnraumversorgung. In Freiburg gibt es bereits Erfahrung mit dem Erhaltungsrecht: Im November 2015 wurde für den Bereich der ehemaligen Bergmannssiedlung am Imberyweg in St. Georgen eine entsprechende Satzung erlassen.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Alle Angaben werden anonym erfasst und unterliegen den Regelungen des gültigen Datenschutzgesetzes des Landes Baden-Württemberg und der EU-Datenschutzgrundverordnung. Sie werden anonymisiert und in Zahlen umgesetzt.

Das Ergebnis wird den weiteren Beratungen des Gemeinde-rates zugrunde gelegt, an deren Ende der Erlass einer Erhaltungssatzung für das Quartier zwischen Adalbert-Stifter-Straße, Dreikönigstraße, Türkenlouisstraße, Prinz-Eugen-Straße und Grillparzerstraße stehen könnte. Diese Satzung wird dann nur noch Veränderungen zulassen, die den Bestand der sozialen Struktur nicht gefährden. Der Bürgerverein würde dies sehr begrüßen.

Jürgen Bolder

2019-11-12T09:53:23+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für „Wiehre für Alle“ Es tut sich was!

Kein Grün in green city! Oder wie Parkplätze Vorrang vor einem Park erhalten

Wer kennt und schätzt ihn nicht, den rund 7000 m² großen Stadtteilpark mit Spiel- und Ballspielplatz. Öffnung hin zum Hölderlebach. Ein grünes Band zwischen Basler Straße und Heinrich-von-Stephan-Straße im Gebiet Kronenmattenstraße. Schattige Bäume laden zum Verweilen ein. Radfahrer und Fußgänger queren sicher und bequem zwischen den beiden Verkehrsachsen. Familien und die vielen Angestellten auch aus dem Quartier „business mile“ nutzen den Park gerne für entspannte Pausen. Sie kennen den Park nicht? Können Sie auch nicht, denn er wartet seit 2006 auf seine Realisierung. Zu finden ist er im Bebauungsplan „Kronenmatten“ der Stadt Freiburg von 2006 (Plan Nr. 4-56; Drs. G 06/105).

Die Realität stattdessen: Parkplätze und eine Tristesse aus Asphalt. Auch 13 Jahre nach rechtskräftiger Satzung heißt es Park- statt Spielplätze und das vorherrschende Grün ist dasjenige der Umweltplaketten parkender Autos. Green city geht anders!

Was bislang misslich, aber vielleicht noch hinnehmbar war, wird langsam zu einer Leerstelle im städtebaulichen Konzept des Quartiers „Kronenmattenstraße“ und „business mile“. Das neue Büroquartier auf dem ehemaligen Postareal wächst rasant. Städtebaulich wird in der Verlängerung des bislang nicht realisierten Parks ein großer Platz mit Brunnenfläche vor dem „Straumann“-Gebäude entstehen. Was fehlt ist der Park. Da aber auch das Quartier „Kronenmattenstraße“ zusehends eine Aufwertung als gemischtes Wohn- und Gewerbequartier erfährt, fehlt der Stadtteilpark immer deutlicher.

Anwohner und viele Angestellten wären froh über ein großzügig gestaltetes „grünes Band“ zwischen der Heinrich-von-Stephan-Straße und der Basler Straße. Würde es endlich realisiert, wäre dies ein deutliches Zeichen für eine qualitätvolle Innenstadtentwicklung nachdem der Umbau der Kronenstraße abgeschlossen ist.

Sicher, die Flächen sind derzeit noch als Parkplätze von Seiten der Stadt verpachtet. Doch angesichts von Klimawandel, Flächenversiegelung und Verkehrswende wird es Zeit, dass die Stadt die Verträge kündigt und Grün in green city schafft!

Justus Kampp

2019-11-12T09:50:59+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Kein Grün in green city! Oder wie Parkplätze Vorrang vor einem Park erhalten

Nachgefragt: Ein Interview mit dem Schulleiter der Lorettoschule

Sie sind mit Beginn der Herbstferien genau ein Jahr Schulleiter der Lorettoschule. Wie ist Ihr Bilanz nach einem Schuljahr?
Ich fühle mich sehr wohl an der Lorettoschule. Die sehr schön gestaltete Einführungsfeier im Juli hat gezeigt, dass ich angekommen bin. Die vielfältigen und netten Beiträge der Lehrerschaft, der Kinder, der Eltern, der Schulkindbetreuung, der Stadt und der Schulverwaltung haben mich sehr gefreut. Ich erfahre nach wie vor viel Unterstützung. Zuletzt konnten wir durch die Vermittlung der Stadt Freiburg fünf ehrenamtliche Bildungspaten für unsere Flüchtlingskinder gewinnen.

Wie erleben Sie nach einem Jahr in der Lorettoschule die Verkehrssituation vor Ihrer Grundschultür?
Die Verkehrsbelastung in der Lorettostraße ist enorm. Ohne die Ampel und die Zebrastreifen wäre eine Fahrbahnüberquerung nicht möglich. Der Geschwindigkeitsanzeiger hat dazu beigetragen, dass sich mehr Verkehrsteilnehmer*innen an das Tempolimit halten. Das ist erfreulich und dem Engagement des Bürgervereins und unserer Elterninitiative „AK Verkehrssicherheit“ zu verdanken, die sich sehr dafür bei der Stadt eingesetzt haben.

Gibt es Erhebungen, wie die Kinder morgens zur Schule kommen?
Ja. Diese Erhebung führt unser „AK Verkehrssicherheit“ durch. Dabei kam heraus, dass die meisten Kinder mit dem Roller zur Schule kommen. Mit dem Auto werden viel weniger Kinder gebracht als man vermutet hatte.

Welche Maßnahmen trifft die Schule bezüglich der Verkehrssicherheit der Kinder?
Im Moment sammeln wir Warnwesten für unsere Erstklässler. Bitte im Sekretariat abgeben! Die bekommt man leider nicht mehr umsonst. Außerdem kommt die Verkehrspolizei und führt in unseren 1. Klassen eine Übung zum sicheren Überqueren der Fahrbahn durch. Im vergangenen Schuljahr war der Verkehrskasperl der Verkehrspolizei in unseren jetzigen zweiten Klassen. Damals haben wir auch unsere Kooperationskindergärten eingeladen. Die Verkehrspolizei kommt auch zu den Elternabenden der 3. und 4. Klassen und berichtet darüber, wie wichtig es ist, mit den Kindern das Fahrradfahren zu üben. Die Radfahrausbildung in der 4. Klasse ist zum Glück verpflichtend.

Wir haben bei einer Ortsbegehung mit den Ämtern Gebäudemanagement und GuT, den Elternsprechern, Gemeinderatsmitgliedern und dem Bürgerverein nach Maßnahmen gesucht, die für Kinder gefährliche Kreuzung Goethestraße /Lorettostraße zu entschärfen. Gibt es darüber hinaus weitere Ideen, Wünsche oder gar Konzepte bezüglich der Verkehrssituation?
Die angedachte Fahrbahnverengung mittels Poller ist ein Schritt in die richtige Richtung. Der Geschwindigkeitsanzeiger muss bleiben. Ich fand die Idee des Gemeinderats Helmut Thoma während der Ortsbegehung gut, die Verkehrssicherheit durch vier Zebrastreifen an der Kreuzung Goethestraße/Lorettostraße zu erhöhen und damit gleichzeitig die Lorettostraße für den Durchgangsverkehr unattraktiv zu machen.

Wie geht es weiter mit der Lorettoschule – was passiert in naher Zukunft?
Zunächst müssen wir die bauliche Erweiterung unserer Schule abwarten. Das ist für alle am Schulleben Beteiligten eine große Herausforderung. Die Schulkindbetreuung muss beispielsweise in Container umziehen.

Der Pausenhof ist nun deutlich kleiner, vermoderte Klettergerüste mussten weichen. Hierfür schaffen wir einen Ausgleich: Mehr mobile Pausenspielgeräte für die Klassen, Öffnung des Gartens mit zusätzlicher Spielfläche. Dort soll auch eine fest installierte Balanciermöglichkeit errichtet werden.

Die drei Säulen unseres Schulprofils (Lesen/Bewegung/Mitbestimmung) sollen im Schulalltag auch in diesem Schuljahr sichtbar werden. Hier sind schon wieder tolle Aktionen in Planung, die ich an dieser Stelle allerdings noch nicht verraten möchte.

Was wünschen Sie sich von den Bürgern/Anwohnern im Viertel, was von den Eltern Ihrer Schülerinnen und Schüler?
Wir suchen noch dringend Mitglieder für unseren Förderverein, der die Schule im vergangenen Schuljahr wieder sehr großzügig unterstützt hat. Zum Beispiel wurden die Kosten für eine zusätzliche Schwimmlehrerin im Schwimmunterricht unserer Inklusionsklasse übernommen.

Das Präventionstheater „Mein Körper gehört mir“ erhielt auch einen Zuschuss und kann fester Bestandteil unseres Schulprogramms werden u.v.m. Darum möchte ich die Anwohner*innen und die Eltern unserer Schüler*innen recht herzlich einladen, Mitglied zu werden. Die nächste Sitzung des Fördervereins findet am Montag, 02.12.2019 um 20:00 Uhr statt.

Vielen Dank für das Interview. Ach ja, eine Frage noch: Wie kommen Sie morgens zur Schule und wieviel Zeit benötigen Sie dafür?
Ich wohne in Denzlingen und fahre mit dem Fahrrad, dann mit dem Zug und dem Bus oder der Straßenbahn zur Schule. Ich benötige hierfür in der Regel 30 Minuten.

Loretta Lorenz

2019-11-12T09:49:01+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Nachgefragt: Ein Interview mit dem Schulleiter der Lorettoschule

Die Wiehre soll blühen! – Teil 2

Mit dem Slogan „900 Jahre Freiburg – 900 blühende Baumbeete“ hat die Freiburger Bürgerstiftung dazu aufgerufen, im kommenden Jahr zum Stadtjubiläum Patenschaften für blühende Baumscheiben zu übernehmen.

Der Bürgerverein hatte bereits im Frühjahr 2018 mit der Aktion „Die Wiehre soll blühen!“ dafür geworben, dass in unseren Gärten Blumen zur Freude der Menschen und als Nahrung für die Insekten gesät werden. Die Aktion der Bürgerstiftung schließt sich nun unmittelbar an und erweitert den Bereich auf den Straßenraum.

Am 27. September hatte OB Martin Horn in der Gartenstraße den symbolischen Auftakt gegeben und ein erstes Baumbeet angelegt. Ziel der Aktion ist es, dass 900 Freiburger eine Patenschaft für blühende Baumbeete übernehmen und diese schön gestalten. Die Aktion wird von den Ansprechpartnerinnen Annette Kreusch und Bärbel Fritzsche von der Freiburger Bürgerstiftung in Zusammenarbeit mit der Ökostation und „Freiburg packt an“ organisiert.

» Anmeldung der Baumscheiben und weitere Informationen:  „Freiburg packt an“ fpa@stadt.freiburg.de oder Telefon 201 4712, Flyer unter www.freiburg.de/freiburgpacktan

In der Wiehre gibt es bereits einige Baumbeete oder -scheiben, die jedes Jahr von Anliegern fleißig gejätet, bepflanzt und gewässert werden. Es sollen aber noch mehr werden und daher gilt wieder der Slogan des Bürgervereins: „Die Wiehre soll blühen!“

Jürgen Bolder

2019-11-12T09:46:45+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Die Wiehre soll blühen! – Teil 2

Edeka Strecker: Nachgefragt

Im letzten Wiehre Journal berichteten wir, dass mit der Neueröffnung des Edeka-Supermarktes Ecke Günterstalstraße/Lorettostraße nun auch „Unverpackt“-Warenregale in unserem Stadtteil zu finden sind. Grund genug nach rund 6 Wochen bei Herrn Raphael Strecker nachzufragen, wie das Angebot denn nun im Stadtteil angenommen wird.

Herr Strecker, ich entdeckte in den letzten Wochen immer mal wieder leere Gläser in Ihrem „Unverpackt“-Regal, die am nächsten Abend auch oder schon wieder leer waren?
In der Tat wurde das „Unverpackt“-Angebot von den Kunden sehr gut angenommen. So gut, dass es sogar kurzzeitig zu Engpässen bei unseren Lieferanten kam und wir einige wenige Gläser erst mit Verspätung wieder auffüllen konnten. Für die Weihnachtszeit haben wir deswegen schon mal reichlich schokolierte Nüsse für das „Unverpackt“-Regal vorbestellt.

Und wie lassen sich die Kunden an den Bedienungstheken bedienen?
Während vor dem Umbau innerhalb einer Woche höchsten 5 Kunden ihre eigenen Behältnisse über die Theke reichten, zählen wir nun 40 bis 50 Kunden in der Woche, die Glas- oder Plastikboxen zum Befüllen auf unsere Tabletts stellen. Und die Tendenz ist steigend.

Beobachten Sie sonst noch Veränderungen im Kaufverhalten?
Auch unsere Artikelerweiterung um BIO, Alnatura und Demeter kommt sehr gut an, genauso die regionalen Produkte unserer hiesigen Start-up Firmen.

„Denk global – kauf regional“ ist also in der Wiehre angekommen, aber besser geht immer! Wir bleiben dran!

Loretta Lorenz

2019-11-12T09:45:24+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Edeka Strecker: Nachgefragt

Sternwald als Fitness-Eldorado

Im Sternwald existiert seit den siebziger Jahren ein damals durch das Forstamt eingerichteter „Trimmpfad“ mit mehreren Stationen und verschieden langen Laufstrecken. Die entlang der Laufstrecke zwischen Sternwaldeck und Sternwaldwiese angeordneten Fitness-Stationen wurden damals durch das Forstamt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Freiburg konzipiert und durch Mitarbeitende des Forstamtes aus Rundholz gebaut.

Dieser Pfad ist jetzt so in die Jahre gekommen, dass viele der ursprünglich vorhandenen Stationen abgebaut werden mussten, da sie nicht mehr verkehrssicher waren und eine Reparatur nicht lohnte. Die verbliebenen Stationen weisen Geräte auf, die überwiegend in einem so schlechten Zustand sind, dass das Forstamt nun entschieden hat, sie ebenfalls abzubauen.

An die Stelle des alten „Trimm-Pfades“ soll nun eine neue Einrichtung treten, die aus verschieden langen Laufstrecken und einer zentralen Fitness-Station bestehen wird. Diese sogenannten „Calisthenic-Parcs“ (von griechisch καλός, kalos „schön“, „gut“ und σθένος, sthenos „Kraft“), erfreuen sich in ganz Deutschland zunehmender Beliebtheit und greifen einen Trend zu einer Form des körperlichen Trainings auf, das eine Reihe von einfachen, oft rhythmischen Bewegungen beinhaltet und für die nur das eigene Körpergewicht genutzt wird. Anlässlich eines Waldspaziergangs, zu dem das Forstamt neben den Bürgervereinen Mittel- und Unterwiehre sowie Oberwiehre-Waldsee auch Herrn Thoma vom Sportreferat der Stadt Freiburg sowie Frau Hegar von der Badischen Sportjugend eingeladen hatte, erläuterte Frau Schmalfuß, Leiterin des Forstamtes, gemeinsam mit dem örtlichen Forstrevierleiter Herrn Friedmann das Konzept des Forstamtes. Mit von der Partie waren auch Herr Thoma, der beim Forstamt für den Bau, die Unterhaltung sowie die Kontrolle der Verkehrssicherheit aller Freizeit-, Sport- und Erholungseinrichtungen zuständig ist sowie Herr Schäfer, der beim Forstamt den Bereich Sozial- und Erholungsfunktion koordiniert und bearbeitet. Die Bedarfe sind heute ganz andere als in den 70er Jahren. Viele der damals gängigen Übungen entsprechen nicht mehr heutigen sportmedizinischen und trainingswissenschaftlichen Erkenntnissen. Zudem besteht eine starke Nachfrage zu sanftem Ausdauer- und Kraftsport in der Natur. Das hat unter anderem dazu geführt, dass Natursportler*innen eine der alten Stationen des „Trimmpfades“ mit viel Engagement zu einem „WaldGym“ umgebaut haben, das sich großer Beliebtheit erfreut und durch das Forstamt lange toleriert wurde. Allerdings kann auch diese Eigenkonstruktion der hohen gesetzlichen Anforderung an die Verkehrssicherheit nicht gerecht werden. Das Forstamt ist mit den Initiatoren im Gespräch und hat dort bereits die neue Konzeption vorgestellt. Im Bereich der bestehenden Laufstrecke des alten „Trimm-Pfades“ hat das Forstamt etwa auf Höhe des Wiehrebahnhofs ein ausreichend großes, relativ ebenes Areal mit schönem Ausblick auf die Stadt gefunden. Nur wenige, teilweise vorgeschädigte Bäume müssten dafür entfernt werden. Dort soll nun auf etwa 16 bis 20 m² eine zentrale Station in Metall-Holzbauweise eingerichtet werden.

Die Mittel dafür sind im Haushalt des Forstamtes eingestellt. Dem Bürgerverein kann diese Maßnahme nur recht sein. Die Natursportler*innen erhalten ein deutliches Mehr an Qualität gegenüber dem bisherigen Zustand. Die alten und in ihrer Funktion eingeschränkten Geräte sowie das „WaldGym“ werden entfernt. Der Aufwand für die gesetzlich vorgeschriebene Kontrolle der Verkehrssicherheit sowie die Unterhaltung der Geräte sowie der Laufstrecken wird dadurch deutlich sinken. In einer Evaluierungsphase im kommenden Jahr soll festgestellt werden, wie die neue Einrichtung angenommen wird.

Klaus Füsslin

2019-11-12T09:44:15+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Sternwald als Fitness-Eldorado

Drohender Verkehrskollaps in der Wiehre

Immer wieder werden wir von unseren Bürgern gebeten, doch etwas gegen die ständig wachsenden Zahlen vornehmlich des Individualverkehrs (IV) in den Straßen unseres Stadtteils zu tun.

Insbesondere sind die Zustände in der Lorettostraße (Durchgangsverkehr), Basler Straße (Durchgangsverkehr im östlichen Teil, getrennter Gleiskörper der Straßenbahn), Günterstalstraße Ostseite zwischen Tal- und Schillerstraße (vor allem Fahrradverkehr in Richtung Innenstadt), Merzhauser Straße (Fahrradverkehr an der Einmündung der Lorettostraße), im Holbeinviertel (Pendler-Schleichverkehr), Türkenlouisstraße (Dauerparken von Campingmobilen und Anhängern), Stephanienstraße (Dauerparken von Autos) unbefriedigend, wenn nicht sogar gefährlich.

Manche Fragen stellen sich aus unserer Sicht: Muss man in der Lorettostraße durchgehend beide Fahrtrichtungen haben? Wegen der Zufahrt zum Lorettokrankenhaus zwischen Merzhauser Straße und Schwimmbadstraße wohl sicherlich, aber weiter östlich? Wäre die Konradstraße ggf. als Einbahnstraße in West-Ost-Richtung denkbar? Braucht es nach dem Wegfall der zweiten Straßenbahnlinie auf der östlichen Basler Straße noch einen komplett getrennten Gleiskörper? Könnte man die Situation für Fußgänger (zu schmale Gehwege) und Radfahrer durch teilweise Mitbenutzung des Gleiskörpers für den IV entschärfen? Wie kann man die Situation auf der Günterstalstraße für den Fahrradverkehr in die Innenstadt verbessern?

Die Stadt macht derzeit dazu Anstalten, die Situation vor allem für den IV zu verbessern. Wie kann man dabei die Kreuzungen für Fußgänger über die B31 besser kanalisieren? Was ist gegen die wachsende Wohlstandsparkiererei im ganzen Viertel angezeigt, diese nicht mehr dauerhaft zu dulden? Sollten z.B. Zweitautos vor der Haustüre für Ihren Anspruch auf öffentliche Parkstände nicht stärker besteuert werden? Noch ist das Parken wie selbstverständlich möglich, doch zu Lasten vieler Mitanlieger. Was haben Campingmobile und Wohnwagen in unserem dicht besiedelten Quartier als Dauerparker überhaupt zu suchen? Ist vielleicht eine Straßenbahn-Haltestelle auf der Basler Straße in Höhe Goethestraße für eine bessere Anbindung der Unterwiehre an die Straßenbahn sinnvoll? Sollte ggf. darüber nachgedacht werden, den Wiehrebahnhof mit einem Abzweig von der Haltestelle Lorettostraße an das VAG-Netz anzubinden?

Der Ausbau der S-Bahn ins Höllental steht vor dem Abschluss. Immer mehr Pendler kommen aus dem Osten. Wegen einer Kanalsanierung in der Türkenlouisstraße muss 2021 der Gerwigplatz neugestaltet werden. Derartige Fragen lassen sich wohl noch zahlreich vermehren und erweitern. Der Bürgerverein will nach der Stadtratswahl und der neuen Zusammensetzung des Gemeinderats dazu beitragen, dass die Diskussion mit der Stadt verstärkt in Gang kommt. Wir möchten unsere Leser ermuntern, uns ihre Vorstellungen mitzuteilen, um die Diskussion im Stadtteil voranzubringen, um gute Argumente zu erarbeiten für fruchtbare Gespräche mit der Stadt. Es geht letztlich darum, liebe Bürger, das Umfeld auch ihres Lebensraumes zu verbessern. Bitte helfen Sie mit!

Klaus Füsslin

2019-11-12T09:43:21+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Drohender Verkehrskollaps in der Wiehre
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