Uncategorized

/Uncategorized

Graffiti und Verunglimpfungen – nein danke!

Der Bürgerverein hatte kurz nach der Jahrhundertwende das Thema Graffiti und Schmierereien aufgegriffen und eine großflächige Bekämpfung dieses Unwesens gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Freiburger Stadtbild sowie Haus und Grund gefordert. Er hatte sich in anderen Städten informiert und auf der Ebene der Arbeitsgemeinschaft der Freiburger Bürgervereine eine Veranstaltung mit Referenten aus Pforzheim mitveranstaltet. Schließlich hatte man auch die Malerinnung mit im Boot.

Die Stadtverwaltung benötigte einige Jahre, um die zunehmende Brisanz des Themas zu erkennen, aber im September 2007 fand dann die erste Graffiti-Beseitigungsaktion in der Mittelwiehre statt. Das Wiehre Journal berichtete erstmalig in seiner Nummer 7 vom November/Dezember 2007 darüber. Vorgesehen waren Reinigungsaktionen in jedem Quartal – ein sportliches Ziel, das kaum zu erreichen war. Inzwischen sind die Abstände der Stadtteilreinigungen immer größer geworden. Die letzte gemeinsame Aktion mit der Malerinnung fand im April 2018 statt (s. dazu auch Heft 55, Mai/Juni).

Äußerst ärgerlich und bedauerlich werden weiter Graffiti und Schmierereien angebracht, wobei angesichts der innenpolitischen Entwicklungen der letzten Jahre das Augenmerk durchaus auch auf politische Verunglimpfungen zu richten ist. Sinnfrei erscheinen sie allemal. Neben der Stadt ist auch hier der einzelne Hauseigentümer gefordert, der für die Kosten der Entfernung von Hass-Texten gleich auch die finanzielle Unterstützung der Stadt finden sollte.

Klaus Winkler

2019-11-12T09:42:28+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Graffiti und Verunglimpfungen – nein danke!

Weihnachten: Programmierter Rückfall in eine schöne Bescherung?

Über 20 Prozent mehr Müllaufkommen verzeichnet die städtische Müllabfuhr innerhalb der Woche von Weihnachten bis Silvester.

Während immer mehr Menschen mittlerweile zum Schutze des Planeten ihre Kaufgewohnheiten ändern und auf Papier- und Plastikmaterial möglichst verzichten, würde ein Aufruf, Geschenke zwecks Papierersparnis bitte unverpackt unter den Baum zu legen wohl noch in den nächsten hundert Jahren nicht umgesetzt werden. Geschenke auspacken gehört einfach zum Fest der Feste in Deutschland dazu – selbst dann noch, wenn alle schon wissen was drin ist. Aber muss es denn tatsächlich eigens dafür hergestelltes Geschenkpapier oder gar hochglänzende Metallfolie sein, in die wir liebevoll unsere Präsente einpacken oder auch, weniger persönlich, in den Geschäften einpacken lassen? Muss eine reiche Beschenkung automatisch einen ebenso reichen Müllberg produzieren?

Zeitungspapier lustig gefaltet oder Packpapier liebevoll bemalt schafft so manche originelle Geschenkverpackung. Ebenso können aus alten Kalender- oder Notenblättern gebastelte kleine Schachteln oder Tütchen genauso attraktiver Blickfang für verpackte Kleinigkeiten unter dem Baum sein (im Internet finden sich jede Menge Bastelanleitungen dafür). In bunte Geschirrtücher oder auch flauschige Handtücher lassen sich nicht nur praktische Haushaltsgegenstände für noch junge Haushalte der Kinder und Enkelkinder verpacken. Überhaupt: Stoffe bzw. Stoffreste können als „Geschenkstoffe“ zukünftig eine gute und v.a. mehrfache (Weiter-)
Verwendung finden. Größere Teile wie Puppenstuben, Fahrräder, Snowboards oder auch der Heimtrainer für Erwachsene lassen sich gut in oder unter großen Tischdecken oder Betttüchern verbergen. Und sollten wir von anderen noch Geschenke in Geschenkpapier erhalten, greifen wir zum Bügeleisen und bügeln es zum Weitergebrauch wieder auf – wie es noch in den 60ern Erbtante Klara und andere sparsame Anverwandte taten.

Apropos Nachkriegszeiten… aus diesen stammt doch wohl die Angewohnheit bzw. das Bedürfnis, nach einem Festessen immer reichliche Reste zu haben – als sichtbares Zeichen dafür, dass wirklich alle pappsatt wurden und keiner Zurückhaltung üben musste. Während diese Reste früher nach den Feiertagen noch Verwertung fanden, wandert Übriggebliebenes heute häufig gleich in die Abfalltonne. Um das möglichst zu vermeiden, kaufen wir fürs Fest doch etwas weniger ein oder wir vereinbaren für den 27.12. mit der Hausgemeinschaft, den Nachbarn oder Freunden ein fröhliches Zusammensein, zu dem jeder seine Reste mitbringt? Ist doch immer interessant zu schmecken, was bei anderen so auf den Tisch kam. In diesem Sinne schöne Nachhaltigkeit allerseits.

Loretta Lorenz

2019-11-12T09:41:42+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Weihnachten: Programmierter Rückfall in eine schöne Bescherung?

Leserbriefe

01: Unser Holbeinpferd weckt Erinnerungen
Der Artikel über das Holbeinpferd weckte bei mir Erinnerungen und die Frage, ob noch jemand den kleinen Tante-Emma-Laden in der Holbeinstraße gekannt hat? Das Holbeinpferdchen stand dort schon, denn wir wollten immer auf unseren Spaziergängen mit den Großeltern dort „reiten“. Zuerst wohnten die Großeltern in der Villa Mitscherlich und anschließend in der Erwinstraße. Und meine Großmutter hat mich in den Jahren ca. 1967–69 häufig zum Einkaufen mitgenommen. Es ging ins Holbeinviertel zu einem kleinen Tante-Emma-Laden, wo meine Großmutter den damaligen Ladenbesitzer mit ‚Herr Schnabel‘ ansprach. Weiß jemand noch darüber Bescheid? Die ehemaligen Räumlichkeiten, in denen sich das Geschäft befand, gibt es heute noch. Es sieht aus wie eine Garagenzufahrt, also etwas tiefer gelegen als das Gehsteigniveau der Holbeinstraße, in der Nähe des Holbeinpferdchens.

Birgit Scherer

 

02: Seit geraumer Zeit ist die neugestaltete Kronenstraße wieder eröffnet. Die Reduktion auf zwei Fahrbahnen und die Straßenbahnverbindung sind sicher ein Fortschritt für diesen Bereich der Wiehre. Wir sollten nun aber auch die Erfahrungen mit der neuen Verkehrsführung betrachten. Eine gefährliche Verkehrssituation, die relativ leicht entschärft werden könnte, befindet sich am Fußgängerüberweg (Abzweigung Kronenstraße/ Basler Straße). Dort müssen zwei Fahrbahnen und die Straßenbahngleise überquert werden. Auf der stadtauswärts führenden Seite der Kronenstraße ist für den motorisierten Verkehr ein sogenannter U-Turn auf die stadteinwärts führende Fahrbahn möglich. Dies wird auch entsprechend genutzt. Den Fußgängerinnen und Fußgängern wird zur gleichen Zeit Grün signalisiert. Nicht selten befinden sich somit Passanten, darunter viele Schulkinder auf dem Überweg, wenn sich unerwartet ein PKW nähert, in der Annahme er habe freie Fahrt. Hier haben sich einige gefährliche Situationen ergeben. Blinde und sehbehinderte Menschen, die dem akustischen Signal folgen, sind hier ebenfalls stark gefährdet. Bei Beibehaltung der U-Turn-Regelung, müsste eine Warnlichtanlage die PKW-Fahrerinnen und -fahrer auf den gleichzeitig querenden Fußverkehr aufmerksam machen. Verwirrend ist die Tempo-30 Beschilderung für Autofahrer. Von der Kronenbrücke kommend wird zunächst das Tempolimit signalisiert, ab der Hummelstraße gilt dieses jedoch nur noch von 22 – 06 Uhr. Schüler*innen, die in den Morgenstunden hier in großer Zahl unterwegs sind, werden nicht durch die Tempobeschränkung geschützt. Hier wartet man oft auch ungewöhnlich lange auf Grünphasen für Fußgänger, was häufig zum „wilden“ Überqueren der Kronenstraße und damit zu hoch gefährlichen Situationen führt.

Rüdiger Binkle

 

03: Zum Thema „Bauentwicklung auf dem Lorettoberg“ aus Wiehre-Journal Nr. 61 September/Oktober 2019, Seite 7

Sehr geehrte Frau Lorenz,
vielen Dank für Ihre Mühe bei der Redaktion des gut gelungenen Hefts. Auf Seite 7 befasst sich Herr Bolder mit der Bauentwicklung auf dem Lorettoberg. Das Bild Nr. 2 von der Baustelle Kreuzkopfstraße zeigt nicht den Zustand am 01.10.2017, sondern im Sommer 2019. Seit Ende 2017 entsteht dort ein Monstrum, das mit dem auf Bild 1 gezeigte Modell nun gar nichts mehr zu tun hat. Zunächst entstand unter massiver Belästigung der Nachbarschaft ein Riesenloch im Berg. Die Nachbarn der Mercystraße, zu denen ich gehöre, wurden um Verständnis für den dadurch verursachten erheblichen LKW-Verkehr gebeten, aber nicht vom Bauherrn, sondern von einer anonymen Baugesellschaft. Die Bitte, dass sich der Bauherr selbst einmal vorstellen möge, blieb unerhört. Unerhört ist jedoch vor allem das Ergebnis, das Herr Bolder vornehm zurückhaltend würdigt, wenn er die jetzige Erscheinung im Landschaftsbild mit dem Bild vergleicht, wie es seinerzeit beworben wurde. Um es deutlicher zu sagen: Eine derartige „Brutalarchitektur“ sucht weit und breit ihresgleichen. Massive Vorwürfe sind der Stadt zu machen, die es nicht auf die Reihe bekommen hat, einen Bebauungsplan zu erstellen, welcher derartiges verhindern hätte können. Bereits mit dem Aufstellungsbeschluss vom 08.05.2013 wurde ein Bebauungsplan Kreuzkopfstraße im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB (Plan-Nr. 4-85) mit entsprechend eindeutiger Begründung auf den Weg gebracht (Drucksache BA-13/021). Die Gründe zu erforschen oder die Hintergründe aufzudecken, welche bis heute die Aufstellung eines Bebauungsplans verhindert haben, habe ich leider nicht die Zeit. Das müsste ein engagierter Journalist besorgen. Wir alle haben nun immerhin einen Eindruck von der Weitsichtigkeit der Stadt, denn genau das, was der Bebauungsplan verhindern sollte, ist eingetreten. Ich glaube kaum, dass die damaligen Vertreter und Mitarbeiter der Bauverwaltung sich vorstellen konnten, dass ihre Prophezeiung bei Weitem übertroffen wird. Wer sich das noch nicht angesehen hat, sollte es dringend nachholen. Um es mit Robert Gernhardt zu sagen („Nachdem er durch Metzingen gegangen war“):

Dich will ich loben: Häßliches,
du hast so was Verläßliches.
Das Schöne schwindet, scheidet, flieht –
fast tut es weh, wenn man es sieht.
Wer Schönes anschaut, spürt die Zeit,
und Zeit meint stets: Bald ist‘s soweit.
Das Schöne gibt uns Grund zur Trauer.
Das Häßliche erfreut durch Dauer.

Mit freundlichem Gruß,
Dr. Christoph Rosset

2019-11-12T09:40:38+01:0012.11.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Leserbriefe

Die Kinder unserer Stadt sind unsere Zukunft

sagte Bürgermeister Prof. Dr. Haag anlässlich des offiziellen Spatenstichs zum Erweiterungsbau der Lorettoschule. Bis zum Herbst 2021 sollen 10 neue Klassenräume entstehen und 7 weitere von Grund auf saniert werden. 1,8 Millionen wird der in hohem Zeitdruck zu erstellende Bau  voraussichtlich kosten. Für den Anbau mussten jüngst 7 Bäume gefällt werden, für die die Stadt Ersatzpflanzungen in möglichst großer räumlichen Nähe versprach. Wir sollten einmal nachfragen, wo „unsere“ Bäumchen nun wachsen dürfen…..

wir leben hier, wir lernen hier“ Mit einem kleinen Rap eröffneten Kinder der Lorettoschule den Festakt (Copyright LoLo)

 

Spatenstich mit einiger Stadtprominenz (Copyright LoLo)

2019-10-02T20:16:22+01:0002.10.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Die Kinder unserer Stadt sind unsere Zukunft

Editorial – Wiehre Journal Nr. 61

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder des Bürgervereins,

wir hoffen, dass Sie nach erholsamen Sommertagen wieder gut in der Wiehre gelandet sind. Wie versprochen haben wir unsere lange Sommerpause für die Daheimgebliebenen mit einigen Onlineartikeln auf unserer Webseite überbrückt, so dass die aktuelle Berichterstattung aus dem Stadtteil gewährleistet blieb.

Zurück am Standort Holbeinplatz hat unser Pferdchen nicht eine Nacht ohne Bemalung überstanden, was bei einigen Mitbürgern für Unmut sorgte. So haben in einer Pro- und Kontradiskussion wir Frauen vom geschäftsführenden Vorstandsteam die Argumente für und gegen eine ständige Neugestaltung des Kunstwerks zusammengetragen und jeweils um Kompromisslösungen ergänzt.

Apropos Farbe. Wissen Sie als Wiehremer was das blaue Monster ist und wo es sich befindet? Im Artikel zur Kinder- und Jugendarbeit Merzhauser Straße finden Sie die Antwort.
Ein weiterer Themenschwerpunkt dieses Heftes ist unser Hausberg, der Lorettoberg, und seine Entwicklung als Bau- wie auch als Ausflugsziel.

Anlässlich der Umgestaltung und Neueröffnung unseres großen Stadtteil-Supermarktes geben wir Tipps, wie Sie sich für den Einkauf dort optimal ausrüsten können und laden schließlich dazu ein, das eigene Kaufverhalten anhand einiger Leitfragen und auch Beobachtungen der Inhaberfamilie Strecker kritisch zu hinterfragen.

Na, neugierig geworden? Dann stellen Sie Ihr Handy auf lautlos und tauchen Sie ein in unsere Wiehre!

Loretta Lorenz
Für den Vorstand des Bürgervereins Mittel- und Unterwiehre

Hier gibt es die Online-Ausgabe.

2019-09-04T11:33:29+01:0004.09.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Editorial – Wiehre Journal Nr. 61

Pro Neugestaltung

Es war im Sommer 2004 als plötzlich im Zimmer meines Sohnes einige leere Spraydosen herumlagen.

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Erleichterung, als sich herausstellte, dass diese nicht das Arbeitswerkzeug eines angehenden Graffitikünstlers waren, sondern dass Sohnemann mit seinen Freunden damit unserem Holbeinpferdchen den ihrer Meinung nach längst fälligen Besuch abgestattet hatten; mitternächtlich und Schmiere stehend, weil den Schülern schon deuchte, dass das Anmalen nicht ganz legal war. Umso überzeugter pochten die angehenden Abiturienten dann, zur Rede gestellt, ihren besorgten Eltern gegenüber auf eine Art von Gewohnheitsrecht: Das machen doch alle, und das schon seit vielen Jahren, und das wüssten Wiehremer Eltern auch ganz genau! Immerhin hätten wir unsere Kinder über Jahre hinweg nur mit dem Versprechen, beim meist originell bemalten Holbeinpferd vorbeizugucken, zum langweiligen Sonntagsspaziergang vor die Tür bekommen. Als letzte argumentative Trumpfkarte wurde dann noch oben drauf gesetzt, dass gerade durch diese frühen Kindheitserinnerungen der einmalige Akt der Bemalung ein geradezu
Identität stiftendes Ritual und damit verpflichtend für jedes Wiehremer Bobbele sei. Was sollte man dazu noch sagen?

Das ständig wechselnde Aussehen unseres Pferdchens hat zum Bekanntheitsgrad der Wiehre regional wie überregional durchaus beigetragen. Die alljährlich aus England anreisenden Enkelkinder meiner Nachbarin z.B. stellten jahrelang ihre Koffer schnell nur im Hausflur ab, um noch vor der Inbeschlagnahme durch die Großmutter nach dem neuesten Outfit des Pferdchens zu sehen. Auch in viele Regio- und Freiburgführer sowie auf Wikipedia hat es unser Pferdle geschafft und ist damit zu einem der beliebtesten Freiburger Fotomotive für Touristen geworden. Wie viele andere deutsche Städte verfügen über ein solch bekanntes inoffizielles Wahrzeichen, das einzig von der Kreativität und Ideenvielfalt seiner Bürger lebt? Die Stadt Freiburg, Eigentümerin des Pferdchens, wäre schlecht beraten, wenn sie nach der notwendig gewordenen Verschlankung des Pferdchens nunmehr verbieten und ahnden wollte, was sie seit Mitte der 70er Jahre geduldet hat.

Nun gut, klar ist nach den ersten neuen Farbschichten schon jetzt, dass die nächste Lymphdrainage für das Holbeinpferdchen irgendwann wieder ansteht. Vielleicht wäre das
Aufstellen eines Spendenkästchens eine Idee, in welches Bewunderer und „Künstler“ ihren Beitrag zur Erhaltung der Skulptur leisten könnten. Was auf Blumen- und Erdbeerfeldern zu klappen scheint, funktioniert vielleicht auch hier. Eine weitere Zunahme ständig wechselnder Fohlenoutfits steht mit einer solchen Maßnahme eher nicht zu befürchten: eine Bemalung wäre damit dann auch offiziell gebilligt und die Kunstaktion am Holbeinpferd kaum mehr konspirativ und mit Nervenkitzel verbunden wie früher – was manche anonymen Maler wohl von einer Neugestaltung des Pferdchens abhielte.

Hingegen würde es sicher einige geben, die zukünftig bereit wären für ihre sozialkritische oder politische oder auch sehr persönliche private Botschaft an die Welt einen Obolus zu entrichten. Einen Versuch wär’s doch wert.

Loretta Lorenz

2019-09-04T11:29:33+01:0004.09.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Pro Neugestaltung

Kontra Neugestaltung

Die Skulptur von Bildhauer Werner Gürtner „stehendes Fohlen aus Betonguss“ hätte es ohne die vielfachen Veränderungen wohl nicht auf Wikipedia gebracht. Trotzdem zweifle ich persönlich daran, dass die ständige Umgestaltung des Holbeinpferdes hingenommen werden soll.

An einem Kunstwerk besteht das Urheberrecht des Künstlers und selbst der Eigentümer, die Stadt Freiburg, hat nicht das Recht, die ursprüngliche Form zu ändern, da dies eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Wenn Dritte das Pferdchen einfach umgestalten ist das schlicht Sachbeschädigung.

Störend ist dabei vor allem die Respektlosigkeit dem Künstler gegenüber; man malt der Mona Lisa ja auch keinen Schnurrbart an, schon gar nicht auf dem Original. Aber anscheinend muss selbst diese heutzutage vor Übergriffen geschützt werden.

Dass nach der teuren Renovierung durch die Stadt und den vielen Berichten darüber, dass das Übermalen das Kunstwerk zerstört hat, das Pferdchen gerade mal einen halben Tag in seiner ursprünglichen Form erhalten blieb, steht für mich für die weit verbreitete Respektlosigkeit in unserer Gesellschaft. Kein Respekt vor dem Urheberrecht und damit dem Künstler, kein Respekt vor fremden Eigentum. Selbstverwirklichung geht allem voraus, am liebsten auf Kosten anderer.

Dabei besteht eine große Anhänglichkeit der Wiehremer, um nicht zu sagen Liebe zu dem Pferdchen. So gibt es aus den 50er Jahren viele Geschichten von Kindern, die das Fohlen füttern wollten oder ihm Wolldecken überlegten, damit es im Winter nicht friert. Diese haben die Mütter vorsorglich wieder eingesammelt, damit sie wieder für das Pferdchen benutzt werden konnten. Auch wurde für die Zeit der Restaurierung Ersatz an Stelle der Skulptur gestellt zum Zeichen, dass das Pferdchen fehlt. Dieses Verhalten zeigt eine Zuneigung zum und die Akzeptanz des Kunstwerks. Die ständige Umgestaltung mag ja interessant sein, aber das könnte man
heutzutage auch digital-virtuell machen und das analoge
Pferdchen in seiner historischen Gestaltung von 1936 respektieren.

Mo Lang-Dahlke

Vita des Holbeinpferdchens

  • 1936 geschaffen vom Bildhauer Peter Gürtner als „Fohlen aus Betonguss“ mit einem Gewicht von einer Tonne und 1,90 m hoch wie lang
  • 1951 von der Stadt Freiburg gekauft und am  Holbeinplatz aufgestellt
  • 1954 1. von der Stadt verordneter Anstrich in braun
  • Ab 1980 dokumentierte nächtliche Umgestaltungsaktionen
  • 1987 1. Kuraufenthalt bei Bildhauer Gerhard Hellstein
  • 1990 Vom Sockel geholt und beschädigt durch den PKW einer älteren Dame
  • 2019 2. Kuraufenthalt bei Bildhauer Hellstein: Gewichtsabnahme von 180 kg in 3 Monaten, Kosten der Kur 5800 Euro (davon 3000 Euro gesponsert von Familie Stather)
  • Seit 3.7.2019 an den alten Standort zurückgekehrt mit verfolgbarem starken Jojo-Effekt
2019-09-04T11:28:18+01:0004.09.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Kontra Neugestaltung

Das Schloss-Café Freiburg wurde umfassend saniert

Der Breisgauer Katholische Religionsfonds investiert über 1 Million Euro in das denkmalgeschützte Gebäude.

Das beliebte Schloss-Café auf dem Lorettoberg erstrahlt nach umfassender Sanierung innen wie außen im neuen Glanz. Der Breisgauer Katholische Religionsfonds (BKR) hat als Eigentümer das denkmalgeschützte Gebäude in den letzten 15 Jahren bei laufendem Betrieb umfassend sanieren lassen. Seit 2008 steht das Gebäude gemeinsam mit der benachbarten Lorettokapelle und dem Kreuzweg aufgrund seiner baukünstlerischen besonderen Wertigkeit und einer hohen heimatgeschichtlichen und dokumentarischen Bedeutung unter besonderem Denkmalschutz. Damit ist das historische Gebäude auf dem Lorettoberg in der gleichen Denkmalkategorie wie das Freiburger Münster.

Der BKR investierte insgesamt rund 1,1 Millionen Euro in die Sanierungen. Die Stiftung hatte das Gebäude 1995 vom Münsterfabrikfonds erworben mit dem Ziel, es als Freiburger Kulturgut für die Erzdiözese Freiburg und als Ausflugsziel für die Freiburger Bürgerinnen und Bürger zu erhalten. „Mit der umfassenden Sanierung sind alle Voraussetzungen für eine weitere langfristige Nutzung erfüllt. Damit ist auch die Wirtschaftlichkeit, zu der wir stiftungsrechtlich verpflichtet sind, gegeben“, so Stiftungsvorstand Johannes Baumgartner.

Auf dem Außengelände haben freiwillige Helfer den Blick auf die Stadt für die Besucherinnen und Besucher wieder frei gelegt.

Geschichte
Die Gaststätte auf dem Lorettoberg war ursprünglich ein Bruderhaus und Pilgerhospiz mit Gastwirtschaft für die zahlreichen Pilgerinnen und Pilger der Lorettokapelle. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte es sich aufgrund seiner reizvollen Lage mehr und mehr zu einem Ausflugsziel. Zwischen 1903 und 1905 entstand der heute noch bestehende Nachfolgebau.

Der Erzbischöfliche Baurat Raimund Jeblinger, der das Gebäude des Erzbischöflichen Ordinariats in der Herrenstraße sowie zahlreiche Kirchen entworfen hat, verarbeitete gekonnt historistische Stilelemente mit dem englischen Chalet-Style und ließ das ehemalige Bruderhaus, den Kernbau der heutigen Anlagen, dennoch erkennbar sein.

Die Sockelbereiche und Umrahmungen der Fenster und Türen in den massiven Außenwänden sind aus rotem Sandstein gearbeitet, der aus demselben Steinbruch stammt wie frühe Bauteile des Freiburger Münsters. Insgesamt zeichnet sich der Bau durch eine reiche und qualitätsvolle späthistorische Gestaltung aus, die sich an Motiven aus der deutschen Renaissance orientiert.

Das Schloss-Café heute
Seit über 30 Jahren betreibt Antonio Fernández mit seinem Team das Schloss-Café. Der Gastronom übernahm 1988 die historische Gaststätte mit 110 Sitzplätzen und großzügiger Außenterrasse. Als Vorteil für die zeitintensive Leitung eines Gastronomiebetriebs erweist sich die im Gebäude gelegene Wohnung, die der Gastwirt mit seiner Familie bewohnt.

Wie einst ist das Schloss-Café auch heute noch ein beliebtes Ausflugsziel. Das liegt nicht zuletzt an der Küche und dem gastfreundlichen Service. Fernández setzt seit einigen Jahren beim Einkauf auf Regionalität und Bioprodukte und bietet hochwertige Qualität in einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mit einer Freiburger Kaffeerösterei hat er eine eigene Kaffeemischung entwickelt, welche die Gäste mit ausgefallenen Kuchenkreationen einer kleinen Freiburger Kuchenmanufaktur genießen können. Kürzlich feierte einer der Chefköche seine 25-jährige Betriebszugehörigkeit – ein Indiz, dass sich auch die Mitarbeitenden im Schloss-Café wohlfühlen.

Antonio Fernández hat im vergangenen Jahr den Bürgerverein bei der Ausrichtung des Lichterfestes großzügig unterstützt. Wir gratulieren zur gelungenen Sanierungsmaßnahme.

 

Zum Breisgauer Katholischen Religionsfonds:
Der Breisgauer Katholische Religionsfonds ist eine rechtlich selbstständige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Die Stiftung wurde im 18. Jahrhundert unter dem österreichischen Kaiser Joseph II. gegründet.

Ursprünglich kam sie für den Bau und den Unterhalt bestimmter kirchlicher Gebäude im Gebiet des damals zu Vorderösterreich gehörenden Breisgaus auf. Seit mehr als 200 Jahren setzt sich die Stiftung für den Erhalt von sakralen und architektonischen Schätzen ein. Heute unterstützt der Breisgauer Katholische Religionsfonds Kirchengemeinden bei Bauaktivitäten und fördert den Bau sowie Unterhalt vieler Kirchen und Pfarrhäuser.

Voraussetzung für die Förderung ist bis heute die Lage der Pfarrgemeinden in den ehemaligen Gebieten Vorderösterreichs in der Erzdiözese Freiburg. Pro Jahr bewilligt der Breisgauer Katholische Religionsfonds bis zu rund 950.000 Euro insgesamt.

Jürgen Bolder nach einem Pressebericht
des Breisgauer Kath. Religionsfonds

2019-09-04T11:25:44+01:0004.09.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Das Schloss-Café Freiburg wurde umfassend saniert

Die Bauentwicklung auf dem Lorettoberg – ein Beispiel für eine wirkungsvolle Bauleitplanung?

Bild 1: Modell

Bild 2: Baustelle Kreuzkopfstraße am 01.10.2017

Bild 3: Ehemaliger Steinbruch Mercystraße am 12.05.2019


In der Ausgabe 56 des Wiehre-Journals hatten wir berichtet, dass der städtische Bauausschuß im Sommer 2018 einen Bebauungsplan (B-Plan Nr. 4-91, Wiehre) zur Aufstellung beschlossen hatte, um zu verhindern, dass auf dem Lorettoberg eine unkoordinierte Entwicklung platzgreift, wenn nämlich die bereits auf der Grundlage des § 34 Baugesetzbuch genehmigten Projekte dort den Maßstab für die künftigen Neubauvorhaben definieren würden.

Diese bereits genehmigten Projekte, sofern sie fertiggestellt oder noch im Bau bzw. in der Planung sind, können mit dem genannten Aufstellungsbeschluss nicht verhindert werden. So ist zu befürchten, dass der schützenswerte Charakter des Lorettoberges auf einigen Grundstücken nicht erhalten werden kann.

Typisch für diese Entwicklung ist die Bebauung an der vorderen Kreuzkopfstraße, bei der besonders auffällt, wie das Bauvorhaben seinerzeit beworben wurde (Bild 1) und wie es jetzt im Landschaftsbild erscheint (Bild 2).

Der Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre war daher sehr gespannt, was sich auf dem Grundstück des ehemaligen Steinbruchs an der Mercystrasse, das von dem zur Aufstellung beschlossenen B-Plan nicht umfasst wird, anbahnen würde, als plötzlich die Bäume dort gefällt wurden (Bild 3). Die Antwort des Umweltschutzamtes auf eine Anfrage des Bürgervereins brachte dann Klarheit: „Die Fällung der Bäume wurde dem Grundeigentümer genehmigt, weil Verkehrssicherungsgründe – auch durch einen Baumsachverständigen belegt – vorlagen. Als Untere Naturschutzbehörde war auch das Umweltschutzamt mit eingebunden, um artenschutzrechtliche Belange zu prüfen. Gemeinsam mit einer Vertreterin des Bereiches Baumschutz und einem Vertreter der Unteren Naturschutz-behörde fand ein Ortstermin mit dem Eigentümer des
Geländes statt. Unter Beachtung von artenschutzrechtlichen
Maßgaben wie z.B. die Anbringung von Fledermauskästen und Brutvogelkästen im räumlichen Zusammenhang wurde die Maßnahme als naturschutzrechtlich zulässig bewertet“ (sinngemäß wiedergegeben).

Es wird sich also noch zeigen, ob die ergriffenen Maßnahmen, wie etwa die Aufstellung von Bebauungsplänen, ausreichen, um den Charakter des Lorettobergs als ausgewogene Mischung von Wohnen und Erholung für künftige Generationen zu erhalten.

Jürgen Bolder

2019-09-04T11:24:46+01:0004.09.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Die Bauentwicklung auf dem Lorettoberg – ein Beispiel für eine wirkungsvolle Bauleitplanung?

Nicht nur freitags beim Einkauf an die Umwelt denken!

Pünktlich zum Ferienende eröffnete am 4. September der aufwendig modernisierte und erweiterte EDEKA-Markt an der Ecke Loretto – Günterstalstraße unter der Leitung von Familie Strecker. Im letzten Herbst haben die Streckers zur gezielten Vorbereitung der Umbaumaßnahmen und Sortimentsanpassung die Bedürfnislage ihrer Wiehremer Kundschaft in einer Fragebogenaktion ausgelotet.

Grund genug für den Bürgerverein noch auf der Baustelle nach den Ergebnissen der Aktion und deren erfolgter Umsetzung zu fragen.

Laut Umfrageergebnis geht die Durchschnittskundin und der Durchschnittskunde drei bis viermal in der Woche in diesem Markt einkaufen. Beide empfangen nun ein offen gestalteter und vergrößerter Eingangsbereich, denn die Enge im Ein- und Ausgang haben viele zu Recht bemängelt. Die prominente Stelle direkt rechts am Eingang hat die neue Abteilung „Unverpackt“ erhalten, denn der Wunsch, jegliche Form von Verpackung einzusparen, führte laut Dennis Zeiser die Top Ten Liste unserer Wiehremer an! Nun können wir uns diverse Teigwaren und Hülsenfrüchte, aber auch Süßigkeiten und verschiedene Nüsse in mitgebrachte Papiertüten, Gläser und Vorratsboxen selbst abfüllen. Und damit nicht genug: Ebenfalls offen d. h. ohne mehrfache Papiermäntelchen reichen Ihnen die netten FachverkäuferInnen zukünftig gern auch Wurst, Fleisch, Käse und Fisch über die Ladentheke, dies natürlich nur unter Einhaltung von strengen Hygienevorschriften. So müssen Sie Ihre dafür mitgebrachten Frischhalteboxen auf ein dafür vorgesehenes Tablett auf der Theke abstellen, welche von der anderen Seite dann befüllt werden. „Aber keiner meiner Verkäufer packt Ihnen den Fisch auf das Hackfleisch“, sagt Markus Strecker und legt damit den Finger auf den wunden Punkt: Wollen wir unsere guten Wünsche nach Verpackungsersparnis realiter umsetzen, müssen wir für Einkäufe an der Frischetheke künftig mit mehreren dafür geeigneten Behältnissen ausgestattet sein.

Herr Strecker weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass mit einem solchen Vorgehen v.a. auch viele Singlehaushalte eher zu ihrer bedarfsgerechten Menge kommen. Der in der Umfrage mehrfach geäußerte Wunsch nach noch kleineren abgepackten Portionen von z.B. 75 statt 150 Grammpackungen würde zwar häufiger verhindern, dass zu viel Gekauftes entsorgt wird, wiederum aber das Verpackungsmaterial unsinnig erhöhen.

Die Erweiterung der Frischeabteilung war ein weiterer sehr häufig genannter Wunsch gewesen, den Streckers v.a. mit Obst und Gemüse (unverpackt aus der Region und möglichst mit Biosiegel) sowie einem veränderten Angebot beim Frischfisch erfüllt haben. Die Forelle gibt es z.B. nun aus dem Dreisamtal. Es schwingt ein wenig Stolz in der Stimme des Seniorchefs mit, als er darauf hinweist, dass er auch viele regionale Startup-Firmen in sein Sortiment aufgenommen hat.

Leider, leider wird uns bis auf weiteres ganzjährig die in Plastik geschweißte grüne Hollandgurke wie auch die ebenso in Karton und Plastik verpackten weitgereisten Gemüseprodukte aus andalusischen Gewächshauswüsten sowie Obst aus Chile oder aus Neuseeland angeboten werden. Hier hilft den umweltbewussten Kunden nur das strikte Ignorieren dieser Produkte. Auf Dauer wird Familie Strecker die Tafel, zu der auch sie mehrfach in der Woche Ausschussware bringen lässt, nicht mit den ferngereisten Produkten beliefern wollen. Allerdings steht auch in deren Verantwortung und kaufmännischem Kalkulationsgeschick, die Schere der Preise zwischen konventioneller Ware und offenen regionalen Frischeprodukten nicht zu groß werden zu lassen, damit das vorhandene Umwelt- und Ernährungsbewusstsein noch zu Jedermanns Geldbeutel passt. Wobei das Kaufverhalten in der Fleischabteilung laut Rafael Strecker schon vor dem Umbau zeigte, dass eine hohe Zahl an Kunden bereit ist, für regionale Bioware auch mehr auszugeben.

Der Seniorchef betont abschließend auch noch einmal, was wir alle eigentlich schon wissen: der Kunde ist König und bestimmt letztendlich nicht nur über das Angebot, sondern mittelbar auch über die Kette von Herstellung-Verpackung-Transport-Nutzung und Entsorgung.

Schön wäre, wenn wir Wiehremer zukünftig noch konsequenter zugunsten unserer Umwelt handelten.

Loretta Lorenz

Zum Um- und Ausbau
Familie Strecker hat im längst fälligen Umbau v.a. in modernste umweltverträglichere Technik investiert. Durch die durchgehende LED Beleuchtung konnte der Energieverbrauch für die Beleuchtung auf die Hälfte reduziert werden. Ebenso dient nun die Wärmerückgewinnung aus der Gewerbekälteanlage der Beheizung des Marktes und der Warmwasserbereitung. Damit wird der Markt fossilfrei beheizt.

Der Durchbruch zur alten Schumacherwerkstatt an der Ecke zur Kirchstraße wurde insbesondere für den Ausbau größerer Personalräume genutzt. Familie Strecker setzt nach wie vor auf geschultes Personal statt eine Vollautomatisierung weiter voranzutreiben und ermöglicht damit die verpackungsfreien Frischethecken. Ein vergrößerter Getränkebereich mit auch gekühlten Getränken vervollständigt nun das Angebot.

2019-09-04T11:20:15+01:0004.09.2019|Kategorien: Uncategorized|Kommentare deaktiviert für Nicht nur freitags beim Einkauf an die Umwelt denken!
Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung am Ende der Seite. Klicken Sie auf „Ich stimme zu“, um Cookies zu akzeptieren und direkt unsere Website besuchen zu können. Ich stimme zu