60 Kindergenerationen erlebten bereits ihren ersten Schultag in der Lorettoschule – wahrlich ein Grund für eine große Feier!

Über hundert kleine und große Sängerinnen und Sänger eröffneten am Samstag, den 9. Mai 2026, unter der Leitung von Alice Schneider mit einem bunten Potpourri aus Liedern den Festakt zum 60. Jubiläum der Lorettoschule. Gefeiert wurde in der großen Aula der Katholischen Hochschulgemeinde gegenüber der Schule. Diese unterstützt die „Lorettis“ auch über das Schuljahr hinweg immer wieder in kollegialer Nachbarschaftshilfe und stellt Räume etwa für die Tanz- oder Theater-AG und deren Aufführungen zur Verfügung.

In den anschließenden Festreden zeichneten die Leiterin des städtischen Amtes für Schule und Bildung, Silke Donnermeyer, sowie die für Freiburger Grundschulen zuständige Schulrätin Christine Roth nacheinander wichtige Stationen der Geschichte der Schule nach – besonders deren bauliche Entwicklung.

Der Vorsitzende des Elternbeirats, Tobias Hoppe, erklärte mit warmen Worten, was es an der Lorettoschule tatsächlich zu feiern gilt: eine Schule, die inzwischen auf über 400 Schülerinnen und Schüler angewachsen ist und in der dennoch jedes Kind gesehen und in seiner Entwicklung begleitet wird. Eine Schule, in der sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Großeltern mit ihren Ideen und Fähigkeiten einbringen können. Und schließlich eine Schule, die den Kindern mit ihrer bunten Vielfalt an Angeboten viele Wege ins Leben eröffnet.

Die Vorstellung der Grundschule mit ihrem Schwerpunkten und Projekten übernahm dann als Team die Schulleitung, Schülerinnen und Schüler und eine Abordnung des Kollegiums in einer Art Wechselgesang. Zuletzt dankte die Konrektorin der Lorettoschule, Katinka Bräunling, im Namen aller dem Schulleiter Christoph Nitschke für seinen inzwischen zehnjährigen Einsatz für die Lorettoschulgemeinschaft sowie für die ideenreiche Organisation des Festes. Ein weiterer Dank galt dem generationsübergreifenden Chor sowie Chorleiterin und Kollegiumsmitglied Alice Schneider für ihren unermüdlichen Einsatz für die Musik und ihre abwechslungsreichen Einstudierungen. Nach dem Motto „Applaus ist des Künstlers schönster Lohn“ wollte der wohlverdiente Beifall schließlich gar kein Ende mehr nehmen.

Nach dem offiziellen Festakt verwandelten sich Schule und Schulgelände in einen lebendigen Jahrmarkt der Kinderträume. Wurfbude, Geisterbahn, Zuckerwatte, Zaubertricks und Flohzirkus zogen die Besucherinnen und Besucher in ihren Bann. Auch Kinderschminken sowie zahlreiche kreative Bastelangebote fanden begeisterten Zuspruch. Bewirtet wurde an zahlreichen  Ständen mit außergewöhnlichen Angeboten, und die von Eltern und Großeltern reichlichst bestückte Kuchentheke ließ auch keine Wünsche offen – außer vielleicht den nach einem größeren Magenvolumen. Die Riesenattraktion war jedoch die vom Förderverein initiierte Tombola. Ihre Lose waren bereits nach eineinhalb Stunden ausverkauft. Kein Wunder: Die von Geschäften und Gastronom*innen des Viertels zum Jubiläum großzügig gespendeten 250 Preise waren ebenso vielfältig wie äußerst attraktiv. Durch den Losverkauf kamen über 4000 Euro zusammen. Der Erlös kommt nun verschiedenen Schulprojekten zugute – darunter die Unterstützung der Schwimmbegleitung, Theater-
besuche, der Frankreichaustausch, die Tanzprojekte sowie der Anschaffung von Sonnenschirmen.

So wurde das Jubiläum nicht nur zu einem fröhlichen Fest für die Schulgemeinschaft und denen, die aus ihr seit Jahren und Jahrzehnten herausgewachsen sind, sondern zugleich zu einer wertvollen Unterstützung des weiteren Schullebens.

Loretta Lorenz